Workshops

Workshop 1 | 30.09.2026 | 14:00 – 14:45 Uhr | Raum: tba

Energiewende als Gemeinschaftsaufgabe


Der Workshop „Energiewende als Gemeinschaftsaufgabe“ bietet einen interaktiven Raum, um neue Impulse für den Umbau der Energieversorgung in Ostdeutschland zu sammeln. Ausgehend von kurzen Impulsen durch Dr. Jana Liebe (ThEEN) und Ingo Seeligmüller (NeulandQuartier GmbH) widmet sich die Session der Kernfrage, wie die Transformation weg von bürokratischen Top-down-Entscheidungen hin zu regionaler Versorgungssicherheit, Wertschöpfung und zu echter Mitgestaltung entwickelt werden kann.
Gemeinsam werden im World-Café konkrete Ansätze für transparente Beteiligungsformate, stabile Rahmenbedingungen und regionale wirtschaftliche Mehrwerte diskutiert. Anstelle bürokratischer Forderungen werden die Erträge in griffigen Denkanstößen und Thesen zusammengefasst. Diese Ergebnisse werden anschließend an die Hauptmoderation des Ostdeutschen Energieforums übergeben und fließen unmittelbar in die Abschlussdiskussion auf der Hauptbühne ein.
Zielgruppe: Geschäftsführung, Kommunikationsverantwortliche, Vertreterinnen und Vertreter der Verwaltung, Praxisakteure.
 

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Jana Liebe
Geschäftsführerin des Thüringer Erneuerbare Energien Netzwerks (ThEEN) e.V.

Seeligmüller

Ingo Seeligmüller
Geschäftsführer der NeulandQuartier GmbH

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Julia Ackermann
Senior-Beraterin bei NeulandQuartier GmbH

Workshop 2 | 30.09.2026 | 15:00 – 15:30 Uhr | Raum: tba

Planungs- und Ausführungsprozess von Geothermieanlagen


Oberflächennahe Geothermie gilt als vielversprechender, bislang jedoch häufig unterschätzter Baustein der Wärmewende. Während andere erneuerbare Energien wie Wind- und Solarenergie stark im Fokus der öffentlichen und politischen Aufmerksamkeit stehen, bleibt das Potenzial der Geothermie häufig unterrepräsentiert. Dabei bietet sie eine witterungsunabhängige, regionale und langfristig planbare Wärmequelle. 

Die Teilnehmenden erhalten praxisnahe Einblicke in die Planung und Umsetzung oberflächennaher Geothermieanlagen und diskutieren gemeinsam Lösungsansätze für aktuelle Herausforderungen der Wärmewende. Zu Beginn gibt der Workshop eine kompakte Einführung in die Funktionsweise der oberflächennahen Geothermie. Vorgestellt werden verschiedene Erschließungssysteme und ihre Einsatzmöglichkeiten. Darüber hinaus wird der typische Ablauf eines Geothermieprojekts – von der Potenzialanalyse über Planung und Genehmigung bis hin zu Bau, Inbetriebnahme und Monitoring – erläutert. 

Im Anschluss folgt ein World-Café-Format. Die Teilnehmenden können zwischen zwei Themenbereichen wechseln oder sich vertieft mit einem Themenbereich auseinandersetzen. 

Themenbereich 1: Oberflächennahe Geothermie in der Anwendung 

Ausgangspunkt ist der Demonstrationsstandort des Forschungsprojekts EASyQuart-Plus. Gemeinsam wird diskutiert, unter welchen technischen, wirtschaftlichen und betrieblichen Voraussetzungen der Einsatz oberflächennaher Geothermie in Gewerbe- und Industrieanwendungen sinnvoll ist. Im Mittelpunkt stehen Fragen zur Dimensionierung, Wirtschaftlichkeit, Betriebsoptimierung und zum Monitoring sowie Erfahrungen aus der praktischen Umsetzung. 

Themenbereich 2: Oberflächennahe Geothermie in der kommunalen Wärmeplanung 

Der zweite Themenbereich widmet sich der Rolle der oberflächennahen Geothermie in der kommunalen Wärmeplanung. Diskutiert wird, welchen Beitrag die Technologie zur zukünftigen Wärmeversorgung leisten kann und wie sie in die kommunale Wärmeplanung integriert werden kann. Im Fokus stehen dabei Fragen der Skalierung, der Einbindung in Wärmenetze sowie planerische und regulatorische Rahmenbedingungen.  

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Daniel Bendahan Bitton
Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität Leipzig

Randow

Dr.-Ing. Jakob Randow
NIederlassungsleiter Leipzig bei der BauGrund Süd Gesellschaft für Geothermie mbH

Wolf

Prof. Dr. Cornelia Wolf
Universitätsprofessorin für Online-Kommunikation am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft an der Universität Leipzig

Zschoke

Konstanze Zschoke
Leiterin Forschung & Entwicklung der geoENERGIE Konzept GmbH

Workshop 3 | 30.09.2026 | 16:00 – 16:45 Uhr | Raum: tba

Herausforderungen und Lösungen im Energie- und Anlagenmonitoring in kommunalen Nichtwohngebäuden

Im Workshop „Herausforderungen und Lösungen im Energie- und Anlagenmonitoring in kommunalen Nichtwohngebäuden“ stellt das Kompetenzzentrum für Energieeffizienz durch Digitalisierung (KEDi) zentrale Schritte eines Leitfadens zur Umsetzung eines digitalen Monitorings gemäß §56 GModG vor. Gemeinsam mit den Teilnehmenden werden die Inhalte des Leitfadens diskutiert. Ein Fokus soll dabei auf individuellen Erfahrungen bei der Implementierung digitaler Lösungen in Kommunen liegen. Welche Herausforderungen sind aufgetreten? Wie konnten diese überwunden werden?

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Steve Hammer
Experte Innovation und Transformation beim Kompetenzzentrum Energieeffizienz durch Digitalisierung (KEDi)

Workshop 4 | 01.10.2026 | 11:45 – 12:15 Uhr | Raum: tba

Netzanschluss-Realität 2026: Wo der Prozess heute wirklich hakt. Ein Werkstattgespräch.


Die politischen Ziele sind gesteckt, doch die operative Umsetzung findet auf den Schreibtischen der Netzbetreiber statt. Zwischen Antragsflut und Fachkräftemangel stellt sich die Frage: Warum dauert es in der Praxis oft länger als geplant? In diesem Workshop verzichten wir bewusst auf energiepolitische Debatten und die Sicht der Projektentwickler. Stattdessen sezieren wir Ihren prozessualen Alltag.
• Welche administrativen Reibungsverluste kosten Ihre Experten die meiste Zeit?
• Was sind die realen Folgen ungesteuerter Kommunikation und mangelhafter Datenqualität?
• Welche Lösungsansätze sehen Sie selbst, um die Zusammenarbeit am Netzanschlusspunkt auf eine neue Basis zu stellen?

Wir sammeln die Schmerzpunkte ein, um ein klares Bild der operativen Hürden in Ostdeutschland (oder sogar vielleicht Bundesweit) zu zeichnen.

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Victoria Ulbricht
Founder & CMO der conductr GmbH

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Thomas Lange-Endrulat
Geschäftsstellenleiter des Energienetzwerk Mitteldeutschland e.V.

Workshop 5 | 01.10.2026 | 12: 30 – 13:00 Uhr | Raum: tba

Energietransformation in Industrie & Wirtschaft – Wasserstoff und/oder Elektrifizierung?


Wo befindet sich Deutschland im Wasserstoff-Markthochlauf? Welche Branchen und Industrien sind dringlichst auf diesen Energieträger angewiesen? Welche konkreten Hürden / Alternativen gibt es für Unternehmen in ländlichen Regionen?

Die Ilsenburger Grobblech GmbH steht vor der Herausforderung, ihre Prozesswärmever-sorgung langfristig klimafreundlich auszurichten. Im Rahmen einer Vorstudie werden derzeit verschiedene Transformationspfade untersucht. Dabei geht es insbesondere um die Frage, in welchem Umfang Prozesswärmeanwendungen künftig elektrifiziert werden können und welche Rolle Wasserstoff übernehmen wird. Ziel ist es, einen technisch rea-lisierbaren, wirtschaftlich tragfähigen und wettbewerbsfähigen Transformationspfad für einen energieintensiven Industriestandort abzuleiten. Dieses praktische Beispiel steht stellvertretend für viele energieintensive Unternehmen in Sachsen-Anhalt, die vor ähnli-chen Herausforderungen stehen. Sieben von ihnen haben sich im Interessensverbund SETUp zusammengeschlossen, geleitet durch das Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF in Magdeburg.
Gemeinsam mit Dr.-Ing. Franziska Sondej, Leiterin des wissenschaftlichen Innovationsmanagements im Bereich Energiesysteme und Infrastrukturen am Fraunhofer IFF, Andreas Künne, Energiemanager bei der Ilsenburger Grobblech GmbH und Dr. Steffen Ziemann, Projekt- und Clustermanager bei HYPOS e.V. können Sie diese Themen im entspannten Austausch diskutieren.

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Andreas Künne
Energiemanager bei der Ilsenburger Grobblech GmbH

Franziska Sondej

Dr.-Ing. Franziska Sondej
Leiterin des wissenschaftlichen Innovationsmanagements im Bereich Energiesysteme und Infrastrukturen am Fraunhofer IFF

Steffen Ziemann

Dr. Steffen Ziemann,
Projekt- und Clustermanager bei HYPOS e.V.

Junge Energieenthusiasten

Im Rahmen des 15. Ostdeutschen Energieforums bringt ein neues, exklusives Format die Energiewende- Gestalter von morgen zusammen: Zum ersten Mal treffen sich 12 bis 15 engagierte Young Professionals aus Energiewirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft zu einem intensiven Austausch auf Augenhöhe.

Ziel des Formats ist es, den interdisziplinären Dialog zu stärken, frische Perspektiven einzubringen und gemeinsam konkrete Lösungsansätze für aktuelle Herausforderungen der Energiewende zu erarbeiten.

Was erwartet die Teilnehmenden?

Das dreistündige, interaktive Workshop-Format wird professionell durch die ZAROF GmbH moderiert und bietet Raum für kreative, praxisnahe Lösungsentwicklung:

  • Impuls aus der Politik: Christian Schmidt, Abteilungsleiter im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, gibt zu Beginn prägnante Einblicke in aktuelle energiepolitische Weichenstellungen.
  • Fokussierte Gruppenarbeit: Die Teilnehmenden wählen zwei zentrale Fragestellungen aus dem Energiebereich und erarbeiten in moderierten Teams konkrete Lösungsansätze.
  • Große Bühne: Die Ergebnisse des Workshops werden im Anschluss vor allen Gästen des Forums präsentiert.

Rahmendaten im Überblick

  • Datum: Donnerstag, 1. Oktober 2026 (2. Konferenztag)
  • Uhrzeit: 10:00 – 13:00 Uhr
  • Ort: Campus Jahnallee der Universität Leipzig / HHL
  • Moderation: ZAROF GmbH
  • Impulsgeber: Christian Schmidt (Abteilungsleiter im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie)

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